Geschichte |
||
Anfänge
|
||
In den 1920er Jahren schlossen sich die Baselbieter Gemeindepräsidenten - damals gab es noch kein Frauenstimmrecht und damit auch keine Präsidentinnen - zum Gemeindepräsidentenverband des Kantons Basel-Landschaft zusammen. |
||
In den 80er Jahren
|
||
Die neue Steuergesetzgebung des Kantons, die ab 1975 in Kraft trat, brachte endlich das heute fast nicht mehr vorstellbare Progressionsverbot für die Gemeindesteuern zu Fall. Damit wurde eine gänzlich andere Finanzausstattung der Gemeinden eingeleitet. Wenige Jahre danach entstand auf der Ebene des Kantons ein Projekt zur Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden, das allerdings weitmehr ein Projekt zur Ausgabenumlagerung auf die Gemeinden war. |
||
In den 90er Jahre
|
||
Aus diesen Erkenntnissen wuchs ein grosses Vorhaben, das in mehreren Gemeinde-Initiativen sich niederschlug. Mit der neuen Kantonsverfassung nahm auch der Einbezug in Vernehmlassungen und in vorbereitende gemeinsame Kommissionen von Kanton und Gemeindevertretungen stetig zu. Diese neue Aufgabenfülle konnte mit einer anfänglich teilzeitlich besetzten Geschäftsstelle besser bewältigt werden. Allerding waren die Strukturen des VGP allmählich mit der Aufgabenfülle überfordert. Zudem wurde hin und wieder auch die Frage der politischen Repräsentanz - und damit unterschwellig auch der Legitimation - aufgeworfen. |
||
Seit dem Jahre 2000
|
||
Im Anschluss wurde auch intensiv darüber diskutiert, ob die Weiterführung des bisherigen Gemeindepräsidentenverbandes noch sinnvoll sei. Man kam zum Schluss es sei weiterhin sinnvoll. Die Entwicklung in der Arbeitslast des VBLG und die Entwicklung in den gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen haben in der Folge gezeigt, dass es stets nötiger wird, zusätzlich zum VBLG auch weiterhin einen Verband der Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten VGP zu haben. |
||
01-10-2005 |
||
© VGP Basel-Landschaft 2005 - Alle Rechte vorbehalten |
||